Abessinier Zucht, Eva Cermak, 1100 Wien, Muhrengasse 54/6/7 - Mobil: +43 (0)676-536 85 82 e-Mail: Cermak.Amhara@gmx.at

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Willkommen bei den Abessinier von Amhara

Mein Name ist Eva Cermak und ich heisse Sie auf meiner Website www.Abessinier.co.at herzlich Willkommen.



Wie ich zu den Abessiniern kam

Als Kind und auch später war es immer mein Wunsch, eine Katze zu haben.

In späterer Zeit kam ich eher unfreiwillig zu einer Hauskatze, die mein ein und alles war. Nachdem sie sich allein fühlte, nahmen wir noch eine zweite Hauskatze dazu. Puppina, die erste und Django, der zweite, waren ein tolles Gespann.

Anläßlich einer Katzenausstellung sah ich in einem Käfig ein wundervolles Geschöpf, das selbstvergessen mit einem Bällchen spielte. Von diesem Augenblick an manifestierte sich in mir der Wunsch nach einer Abessinierkatze.

Es sollte aber noch eine ganze Weile dauern, bis dieser Wunsch in Erfüllung ging. Unsere damals schon sehr betagte Puppina hätte nie eine Rivalin geduldet. Nach ihrem Tod, der uns plötzlich und heftig traf, war Django sehr allein. Zu dieser Zeit, am Valentinstag des Jahres 1983, kamen in München bei Vincent Kaiser Abessinierbabys auf die Welt, und im Juli dieses Jahres zog eine hinreißende Abessinierdame, Wodan’s Negesti Negra, bei uns und unserem Kater ein.

Nexi, wie wir sie nannten, übernahm sofort die Herrschaft über Django, der sich das gutmütig gefallen ließ. Im August kam dann noch ein kleines getupftes Fellknäuel, das Kinder von Freunden im Mistkübel gefunden hatten, dazu. Tupfi vervollständigte das Trio. Im Jahr darauf wollten wir einmal Babys haben. Für Nexi fand sich in Prag bei Jana Knyova ein toller Ehemann, EC Paulchen von Udindare.

Es waren abenteuerliche Fahrten nach Prag, damals noch mit Visum und endlosen Kontrollen an den Grenzen. Aber aus dieser Verbindung entstanden drei entzückende Babys, alle wildfarben wie Mama und Papa. Ein Mädchen, Aischa von Amhara, blieb zu Hause. Wir versuchten, diese Verpaarung zu wiederholen. Damals war die Katastrophe von Tschernobyl und gerade zu dieser Zeit war Nexi in Prag. Prag bekam sehr viel Strahlung ab, und Nexi brachte nie wieder lebende Babys zur Welt.

Ihre Tochter Aischa fand in EC Rozmarinus Rosa Glauca einen fantastischen Partner, und die fünf wildfarbenen Babys waren einfach Spitze. Der kleinste Kater blieb auf Wunsch unserer Tochter zu Hause und entwickelte sich zu einem Superkater. Viele Jahre war EC Berlioz von Amhara ein einmaliger Vater und sehr erfolgreich auf Ausstellungen. Seine Zuchtkarriere schloß er mit BOB III in Triest ab. Das Gefühl, als wir vier Aussteller mit den vier besten Katzen von ca. 1000 auf der Bühne standen und "We are the Champions" erklang, vergesse ich nie.

Drei Monate danach, anläßlich der Weltausstellung in Innsbruck 1992, war er schon als Kastrat dabei. Hier bekam er von Herrn Rettenmund ein Sg mit der Bemerkung: "Na ja, alter Typ!" Obwohl vom alten Rassetyp wurde Berlioz danach trotzdem Europapremior und etliche Male Best Kastrat und Mister Neuter. In der Zwischenzeit hatte ich auf einer Ausstellung meine erste schwarz-silberne Aby gesehen und mich in sie verliebt.

Nach langem Suchen fand ich in Deutschland Ananda El Ratmahala. Sie war zwar mehr braun als silber, aber das sah ich damals noch nicht so eng. Ananda bekam mit einem Kater aus Amsterdam zwei wunderbare Babys, Keeshah von Amhara in sorrel-silber, der jetzt bei meiner Freundin in Linz lebt und inzwischen schon ein sehr betagter Kater ist. Kassiopeia von Amhara, die schwarz-silber ohne einen Hauch von Rufismus war. Sie war einer der ersten Europachampions in schwarz-silber. Eine ganz liebe Züchterin aus Amsterdam, Hans Wirahadiraksa-Zagmans, überließ uns den schwarz-silbernen Kater Leiff van Tybaertshof, der mit Kassi viele sehr schöne Kinder hatte.

Nach zehn Jahren fast ausschließlich schwarz-silber kam ich wieder zurück zu meinen Wurzeln. Und so leben jetzt bei uns das unvergleichliche Brüderpaar, der wildfarbene SC Vasco von Amhara und der sorrelfarbene SC Vulcan von Amhara. Sie sind wahnsinnig gerne auf Ausstellungen werden von allen Ausstellungsbesucher geliebt. Auch unser Hund Purzel liebt die beiden - und sie ihn. Außerdem ist auch wieder ein schwarz-silbernes Mädchen aus Holland bei uns eingezogen, IC Duchess van Ermelinde. Ich kann ja doch nicht aus meiner Haut, es mußte wieder eine Schwarz-silberne sein.

Ich hoffe, noch lange Abessinier zu haben und zu züchten, denn ich kann mir ein Leben ohne Abys nicht mehr vorstellen.

 

Ihre, Eva Cermak

 

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